
AMD RadeonTM HD 6850
Technische Daten
Core-Name: | Barts |
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Transistoren: | 1,7 Mrd. |
GPU-Takt: | 775 MHz |
Raster Operation Processors: | 32 |
Textureinheiten: | 48 |
Stream-Prozessoren: | 960 |
Shaderunits: | 192 (VLIW5) |
Shader-Cluster: | 12 |
Fertigungsprozess: | 40 nm |
Speicherbus: | 256 Bit GDDR5 |
Speichergröße: | 1024 MByte |
Speichertakt: | 1000 MHz (4000 MHz eff.) |
Pixelfüllrate: | 24800 MPixel/s |
Texelfüllrate: | 37200 MTexel/s |
Rechenleistung SPs: | 1488 GFlops |
Datendurchsatz: | 128 GByte/s |
Grafikschnittstellen: | DirectX 11.0, OpenGL 4.1 |
Multi-GPU: | AMD CrossFireX |
GPU-Computing: | AMD APP |
Physik-Beschleuniger: | - |

AMD Radeon HD 6850 Referenzdesign
Die AMD Radeon HD 6850 basiert auf den Barts-Grafikprozessor und ist nicht der direkte Nachfolger der HD 5850, sondern der HD 5750, was für leichte Verwirrungen bei der Produktbeschreibung sorgt. Die Leistung entspricht auch nicht der HD5850, sondern ein Modell unter dieser Serie. Der Preis von 150 Euro macht allerdings etwas geringe Leistung wieder gut. Im Vergleich zur HD 5850 kann man für 50 Euro mehr schon ein CrossFireX System bestehend aus zwei HD 6850 zusammensetzen, sofern es nicht an der Stromaufnahme des Grafikgespanns scheitert.
Der Grafikchip der HD 6850 ist in 40 nm gefertigt und beinhaltet satte 960 Stream-Prozessoren. Diese sind mit 775 MHz getaktet. Satte 32 ROPs sorgen für eine Pixelfüllrate von 24.800 MPixel/s. Die Texelfüllrate ist durch 48 Textureinheiten auf 37.200 MTexel/s begrenzt. Die Rechenleistung der GPU kommt auf immerhin beachtliche 1488 GFlops. Eine GeForce GTX 460 schafft mit aller Mühe mal gerade 907 GFlops. Der Speicher ist wie gewöhnlich auf 4000 MHz effektiven Takt getaktet und erreicht dank einer Anbindung von 256 Bit einen satten Datendurchsatz von 128 GByte/s.
Die Anschlüsse und die Features dieser Grafikkarte sind derzeit Stand der Technik. Insgesamt 5 Anschlüsse geben Möglichkeit viele Monitore dank Eyefinity anzusteuern. Ebenso erstmals an Board ist die native Unterstützung für die 3D-Technologie. AMD bezeichnet dieses als High Definition 3D (HD3D).